Buchvorstellung: Wege aus dem Mama-Burnout (Anzeige)

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Randomhouse entstanden 
und darum als Anzeige gekennzeichnet.


Autor: Dr. Hans Hartmann, Verlag: Kösel, ISBN: 978-3-466-31075-3

Abstand gewinnen und neue Kraft tanken
Mütter brauchen andere Methoden als Manager, um Kraft zu tanken und ihre eigenen Bedürfnisse zu beachten. Mit gezielten Fragen und fundiertem Hintergrundwissen verhilft Hans Hartmann, Leiter einer Mutter-Kind-Klinik, gestressten Müttern zu einem neuen Blick auf sich selbst, einer besseren Widerstandskraft und wirkungsvollen Stressbewältigung. Er erklärt auch, wie sie ihre persönlichen Ziele formulieren, ihre Beziehungsmuster verändern und mit Krisen souverän umgehen können. Dieses Buch bietet einen Ausweg aus der Erschöpfung und sorgt für neue Energie und Lebensfreude.
  • Welche Werte will ich an meine Kinder weitergeben?
  • Was ist das Zentrale in der Beziehung für mich?
  • Wie sehr konnte ich mich auf meine Eltern verlassen?
  • Habe ich einen Platz in der Familie und der Gesellschaft oder fülle ich nur eine Rolle aus?
  • Wie reagiere ich auf Verletzungen und Enttäuschungen?
  • Wo habe ich mir zuviel zugemutet?
  • Wo bin ich zu angepasst?
  • Was gibt mir Kraft?
  • Welche Menschen tun mir gut?
  • Was macht mir Freude?
Heute möchte ich euch ein wundervolles Buch vorstellen. Ein Buch für Mütter bzw. Eltern, die Familie und Beruf haben und sich dabei nicht selbst verlieren wollen, und falls schon geschehen, den Weg zurück finden möchten. Ich finde jeder sollte das Buch gelesen haben, egal ob man Burnout gefährdet ist oder nicht. Dr. Hans Hartmann stellt viele Fragen und gibt viele Informationen und Erfahrungen weiter.

Der Inhalt gliedert sich in neun interessante Kapitel:
  • Stress und seine Symptome
  • Stress und Verhalten
  • Der Weg nach innen
  • Erkennen von Beziehungsmustern
  • Schaffen meines Platzes
  • Erreichen von Widerstandskraft
  • Ausweg durch Wandlung
  • Umgang mit Krisen und Rückschlägen
  • Ziele und Wünsche
Dr. Hans Hartmann's Buch ist durch seine langjährige Beratungstätigkeit in einer Mutter-Kind-Klinik entstanden. Viele Situationen und Fragen, die im Buch gestellt werden sind ihm immer wieder während seiner Beratung gestellt wurden. Die Erfahrungen und Gefühle kommen aus dem Leben vieler Mütter.

Er schreibt, das es zur Stressbewältigung 7 Säulen gibt:
  1. Akzeptanz
  2. Verlassen der Opferrolle
  3. Optimismus
  4. Lösungsorientierung
  5. Selbstverantwortung
  6. Vernetzung
  7. Zukunftsplanung
Er selbst fügt noch eine achte Säule hinzu: die Beziehung zu sich selbst. Ohne Selbstliebe und Selbstachtung entsteht keine bleibende Veränderung. Nur so entsteht eine gesunde Beziehung zum Kind und zum Partner. Es muss eine gesunde Balanze zwischen dem Ich und dem WIR geben.

Dazu habe ich vor kurzem, am letzten Fastensonntag folgenden Text gelesen, der sehr gut dazu passt wie ich finde.


Immer mehr Mütter reiben sich zwischen Kindern, Beziehung, Haushalt und Job auf und leiden an Burnout-Symptomen. Allein der Wunsch es allen recht zu machen, wie sie es meist als Kinder gelernt haben, sorgt dafür, dass Mütter ihre eigenen Ressourcen erschöpfen und nicht mehr auftanken können. Ich kann mir gut vorstellen, dass viele Mütter so in ihrem Alltag beschäftigt sind, dass einige gar nicht mitbekommen, dass sie total erschöpft sind. Die Symptome sind vielfältig und werden manchmal gar nicht mit einem Burnout in Verbindung gebracht.

Körperlich: Schlappheit, Appetitstörungen, Schlafstörungen, Gewichtsveränderungen, Verdauungstörungen, Herzsymptome, Schwindel, Schwitzen, Harrndrang, Muskelverspannungen, Abwehrschwäche, Atemstörungen, Sexualstörungen, Kopfschmerzen oder Migräne.

Seelisch: Angst, Lustlosigkeit, Traurigkeit, Ärger, Wut, Leere, Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen, Gereiztheit, Ungeduld, Vergesslichkeit, Denkblockaden, Verlassenheitsgefühle, fehlendes Zugehörigkeitsgefühl.

BURNOUT??

Das Burnoutsyndrom beschreibt einen Krankheitszustand in dem der Patient körperlich, seelisch und geistig völlig erschöpft ist, mit starker Einschränkung der Leistungsfähigkeit.
  • Wie ist das bei dir?
  • Kannst du dein Leben noch leben oder funktionierst du nur noch?
  • Hastest du in Eile an deinem eigenen leben vorbei?
  • Kommst du in deinem eigenen Leben noch vor?
  • Welche Farbe hat dein Leben?
  • Kannst du oder willst du deinen Zustand ändern? Oder bist du gleichgültig geworden?
  • Hast du Angst vor Veränderungen?
  • Wo setzt du dich unter Druck?
  • Wo gibt es in deinem Leben ungelöste Konflikte? (Herkunftsfamilie, Schwiegerfamilie, Kollegen, Chef, Kinder, Freunde,...)
  • Welche Alltagskonflikte rauben dir Kraft?
Wie ist das bei mir? Ja, ich habe regelmäßig Phasen in denen ich total erschöpft bin. Körperlich habe ich dann Migräne, meist bedingt durch Muskelverspannungen, und Magenprobleme.
Weitaus mehr spüre ich auf der seelischen Ebene: Lustlosigkeit, fehlende Antriebskraft, wenig Freude, Ungeduld, Wut, Gereiztheit, Verlassenheitsgefühle.

"Nur wenn es der Mutter(Vater) gut geht, kann es auch der Familie gut gehen."

Ein wahrer Satz und trotzdem in manchen Situationen so schwer umzusetzen. Dieses Buch soll nicht als weiterer Ratgeber dienen, sondern mit den richtigen Fragen an sich selbst und über die eigene Situation helfen Lösungswege zu finden. dadurch bleibt das Buch individuell. Von vielen, die das Buch gelesen haben hört man, dass sie sich in vielen Situationen im Buch wiedergefunden haben.

Wichtig finde ich auch immer wieder die Kompenente der Herkunftsfamilie. Denn sobald man selbst Kinder hat sind diese Muster wieder aktiv. Auch dazu gibt es interessante Fragen:
  • Wann und wofür habe ich Anerkennung bekommen?
  • Wurde ich geliebt, als die, die ich bin?
  • Konnte ich bedingungslose Liebe erfahren, und habe ich damit die Erfahrung gemacht, dass ich okay bin, so wie ich bin?
  • Konnte ich somit Selbstvertrauen aufbaue, mich als wertvoll erachten, einfach weil es mich gibt, ich auf dieser Welt bin?
  • Oder konnte ich nur über Leistung Anerkennung bekommen?
  • Musste ich erst lieb, brav und nett sein, mich den Eltern anpassen, um die notwendige Beziehung zu sichern?
Liebe kann man sich nicht verdienen und darf man sich nicht verdienen müssen. Liebe wird geschenkt. Wenn Liebe immer an Leistung gekoppelt ist kommt immer wieder das Gefühl auf: Bin ich genug? Ist meine Leistung gut genug? Dann muss ich immer alles richtig und gut machen, damit endlich alle mit mir zufrieden sind und ich Liebe bekomme. Das bedeutet einen immerwährenden Perfektionismus, der nie abreisen darf, denn sonst merken die anderen ja, dass ich nicht perfekt bin und lieben mich dann nicht mehr!

Es ist sehr schwer aus diesen Beziehungsmustern herauszukommen, es ist aber wichtig für mich selbst und für meine Kinder. Zufriedenheit und Anerkennung kann nur durch mich selbst kommen, nicht die anderen sind für mein Glück zuständig sondern nur ich selbst. Ich mache das was ich kann, so gut wie ich kann. Und wenn es nicht besser geht ist es ok. Ich bin wertvoll, auch wenn ich eine Pause mache, auch wenn ich müde bin. Ich bin wertvoll auch wenn ich Fehler mache.

Wenn man glücklich sein will, muss es aus dem eigenen Innern kommen und nicht von einem anderen Menschen. Astrid Lindgren

Ich liebe dieses Buch, weil es mir hilft mich selbst kennenzulernen und in Beziehung zu mir und zu meinen Kindern zu kommen. In eine echte authentische Beziehung. Kinder machen eben nicht automatisch glücklich. Sie bringen uns an unsere Grenzen, zeigen uns einen Spiegel vor und provozieren uns. Unsere Kinder bringen uns dazu selbst erwachsen zu werden, indem wir uns mit uns selbst versöhnen.

Ich habe hier nur einige Sachen angerissen, das Buch ist komplex und spricht viel mehr Themen an. Wer das hier bereits interessant findet oder im Inhalt interessante Kapitel findet sollte das Buch mal komplett lesen.

Kennst du Du ‚Wege aus dem Mama- Burnout‘ auch? Wie hats dir gefallen? Möchtest du es gerne mal lesen?



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